FAQ | Frequently Asked Questions

Transparent und Fair

Wir haben Verständnis dafür, dass sich viele Investoren der savedroid ICO nur hintergangen und getäuscht fühlen. Wir versuchen daher dieses Projekt wirklich transparent und möglichst fair durchzuführen. Fragt daher nach, wenn etwas unklar ist, oder teilt uns eure Wünsche/Verbesserungsvorschläge mit. Das könnt ihr bequem über das Kontaktformular machen. Danke!

Factoring und Financing

Factoring bedeutet, dass Ihr eure Regressansprüche an Iudica abtretet. Ihr bekommt dafür unabhängig von dem Erfolg einer Klage 10% eures Kaufpreises. Iudica wird dann selbständig die Ansprüche durchsetzen. Die evtl. Gewinne fließen dann Iudica zu.

Financing bedeutet, dass Ihr Iudica mit Geld unterstützt. Dieses Geld wird — und zwar ausschließlich — verwendet, um die obigen 10% für die Investoren zur Verfügung zu stellen. Dafür bekommt man im Erfolgsfalle einen Anteil am Gewinn. Der Gewinn wird gleichmäßig an alle Financer verteilt.

Factoring, Financing, oder beides. Was ist das Richtige für mich?

Was das Richtige für dich ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Wenn du denkst, savedroid könnte noch erfolgreich werden, solltest du weder am Factoring oder Financing teilnehmen. Wir hätten nicht dieses Projekt ins Leben gerufen, wenn wir hier noch Hoffnung hätten, aber das ist deine Entscheidung.

Wenn Du nur deinen Schaden begrenzen möchtest und schnell aus der Sache raus willst, dann kommt Factoring für dich in Frage. Du bekommst erfolgsunabhängig 10% und hast mit savedroid und der Klage nichts weiter zu tun. Das Factoring ist notwendig, damit wir das Verfahren auf diese Weise abwickeln können (s.u. Warum kauft ihr die Regressforderungen).

Wenn dir die risikolosen 10% nicht genug sind. Kannst Du natürlich zusätzlich am Financing teilnehmen. Hierbei wird man anteilig und zu gleichen Teilen am Gewinn beteiligt. Um ungefähr dein Invest bei der ICO zu covern, sollte man 10% des damaligen SVD-Kaufpreises investieren. Diese Summe entspricht in der Regel dem, was ihr beim Factoring ohnehin erstattet bekommen wird.

Da ihr grds. über das Factoring euer Invest erstattet bekommt, kostet euch die Teilnahme an dieser Sammelklage rechnerisch nur die Schutzgebühr (5EUR/15EUR). Ihr könnt vollkommen risikolos und ohne eigenen Aufwand die Regressforderung durchsetzen lassen.

Eine Beispielrechnung:

Ein Investor hatte in die SVD ICO 10.000 EUR investiert und dafür 1.000.000 SVD zzgl. 100.000 Bonus-SVD bekommen.

Beim Factoring würde der Investor 1.000 EUR (10% des Invest) erstattet bekommen. Für die Bonus-SVD gibt es keine Erstattung.

Dem Investor sind die 10% zuwenig. Daher nimmt er am Financing teil. Die Höhe seines Financing ist nicht festgelegt. Will man jedoch sein ICO Invest covern, empfiehlt sich ein Financing in Höhe von 10% des ICO Invests. Wir erwarten, dass wir im Erfolgsfalle ca. 50% auskehren können. Das schwankt natürlich hauptsächlich an der Teilnahmebereitschaft der Community. Je mehr sich an der Klage beteiligen, desto höher wird der Gewinn ausfallen.

Bei dem ursprünglichen ICO-Invests von 10.000 EUR läge das Financing bei 1.000 EUR. Das entspricht in Höhe auch dem, was man beim Factoring ausgezahlt bekommt.

Damit ergibt sich folgende Rechnung:

(10.000 EUR (Erstattung savedroid an Iudica))
+ 5.000 EUR ( 10.000 x Quote von 50%)
– 1.000 EUR (Financing)
+ 1.000 EUR (Factoring)
=========================================
5.000 EUR Erlös an den Investor

Teilweise finden die Investoren 50% Erlös zu wenig. Dazu zwei Anmerkungen: Zum einen schaut euch bitte an, was eine normale Klage für Kosten und Arbeit macht. Ihr müsstet ebenfalls mit ca. 1.000 EUR in Vorkasse treten, hättet aber bei Klageabweisung noch weitere 3.000 EUR nachzuschießen. Ihr müsst euren Rechtsanwalt mit allen notwendigen Informationen, Zeugen und Beweisen versorgen. Das alles entfällt bei dem Projekt Iudica.

Zum anderen, die 50% Gewinnbeteiligung ist eine Prognose. Wir möchten nicht leichtfertig etwas versprechen, was dann doch nicht eingehalten wird. Das kennen SVD-Investoren schon zur Genüge. Wir betonen aber, dass wir nur im Erfolgsfalle honoriert werden und auch nur in gleicher Höhe wie ihr. D.h., für jeden EUR (nicht Arbietsleistung), den wir in das Projekt gesteckt haben, bekommen wir so wie ihr auch nur den gleichen Anteil zurück. Wir sind daher auch im eigenen Interesse bestrebt, die Gewinnbeteiligung möglichst hoch ausfallen zu lassen.

Der einfachste Weg dazu ist eine zahlreiche Teilnahme von euch.

Kann ich teilnehmen, wenn ich die SVD nicht mehr halte?

Ja, man kann dann immer noch teilnehmen. Entweder du kaufst die SVD selbst nach und überweist sie auf unser Wallet ( 0x95f5152DDaE0BD8839C33E6319Ba450Ae9e5d2d9), oder wir machen das und dir werden diese SVDs dann von deinem Factoring-Erlös abgezogen.

Was ist die modifizierte Sammelklage

Leider gibt es in Deutschland keine Sammelklage wie in der USA. Iudica hat daher das Modell der modifizierten Sammelklage entwickelt. Diese modifizierte Sammelklage ist vom Konzept näher an einem (echten) Factoring, ermöglicht aber auch optional eine Erfolgsbeteiligung.

Wir haben eine Beteiligung an dem Verfahren bewusst einfach und flexibel gehalten. Jeder kann nach seinen eigenen Vorstellungen und finanziellen Fähigkeiten an dem Verfahren teilnehmen.

So kann man einen unkomplizierten Cut machen, indem man nur seine Regress-Ansprüche abtritt. Wem diese 10% nicht genügen, hat die Option, als Financer das Projekt zu finanzieren.

Und auch unabhängig davon, ob man Investor ist, kann man das Projekt unterstützen. Dazu einfach die Financer-Token kaufen.

Entgegen einer echten Sammelklage hat die modifizierte Sammelklage keine Wirkung gegen Dritte. Wer also nicht teilnimmt, kann keine Rechte aus dem Urteil herleiten.

Warum bei Iudica teilnehmen

Viele Vorteile sprechen für die Teilnahme über Iudica:

  • Durch die Streitgenossenschaft mit HELLINGER.legal fallen keine oder deutlich verminderte Gerichtskostenvorschüsse an, was bei Einreichung einer Klage der Fall wäre.
  • Alle Teilnehmer teilen sich die Kosten eines Rechtsanwalts. Das ist bei der Masse deutlich günstiger als individuelle Klagen.
  • Iudica hat ein Expertenteam, welches sich schon seit Ende 2018 intensiv mit dem Fall savedroid beschäftigt. (Kompetenzen im Bereich Recht, Krypto, Accounting, fraud detection, KI)
  • Der Haftungsschirm der GmbH verhindert eine Inanspruchnahme der Investoren durch savedroid, wenn das Verfahren verloren ginge.
  • Eine sehr qualifizierte Rechtsanwaltskanzlei im Bereich cryptocurrencies, Bank- und Kapitalmarktrecht vertritt Iudica Legacy GmbH vor Gericht.
  • Iudica hat schon ca. 400 Seiten Beweismittel und ca. 70 Zeugen gesammelt und gesichtet. (screenshots, verschiedene T&C, verschiedene whitepaper, emails, Jahresabschlüsse und vieles mehr)
  • Ihr könnt selbst Zeuge in dem Verfahren sein, euch Gehör verschaffen und aktiv mitwirken.

Warum nicht warten

Es besteht auch die Möglichkeit, auf den Ausgang eines der aktuell laufenden Verfahren zu warten oder sich an die Strafanzeige mittels eines Adhäsionsverfahrens anzuhängen.

Wir empfehlen das nicht. Zum einen brauchen wir eure Mithilfe. Je mehr sich beteiligen, desto geringer wird für den einzelnen seine Kosten und sein Prozessrisiko.

Darüber hinaus besteht für euch — je länger ihr wartet — das noch größere Risiko, dass die ICO-Gelder später „weg“ sind. Aktuell werden die BTC/ETH zwar noch vom Escrow gesichert. Das ist kein Dauerzustand.

Und großer Teil des ICO-Kapitals ist von savedroid schon versickern und auch zweckentfremdet worden. Daher steigt das Risiko, dass am Ende kein Geld mehr da ist, je länger man mit der Durchsetzung seines Regresses wartet.

Warum kauft ihr die Regressforderungen

Würden wir die Forderungen nicht oder nur symbolisch kaufen und die Investoren direkt am Ausgang des Verfahrens beteiligen, würde uns die Legitimation fehlen, an dem Klageverfahren in eigener Person teilzunehmen 1 . Es ist rechtlich notwendig, dass wir tatsächlich das Risiko des Verfahrens tragen.

Statt der Abtretung wäre theoretisch auch ein Sammelverfahren über eine subjektive Klagehäufung möglich.

Dies wäre aber für alle Beteiligten sehr aufwändig. Alle Investoren müssten über das Verfahren informiert werden und individuell von einem Rechtsanwalt beraten werden. Das sprengt den administrativen Rahmen, macht das Verfahren langwierig und undurchschaubar für die meisten Investoren.

Warum der Financing-Token

Dies ist eine transparente und einfache Lösung. So kann jeder, der möchte, das Projekt unterstützen. Wer den Token hält, weist damit seinen Anspruch nach. Und insbesondere, wenn das Verfahren länger dauert, kann man schon zur „Laufzeit“ den Token unkompliziert an einen Dritten veräußern.

Warum nur 100.000 EUR Financing

Der Token ist eine Art Genussschein. Um nicht prospektpflichtig zu werden, müssen wir unter 100.000 EUR Kapital bleiben – § 2 I 3 b) VermAnlG.

Warum nehmt ihr die Order unter Vorbehalt an

Wir nutzen das Financing, um damit den Ankauft der Regressforderungen zu finanzieren. Wenn z.B. die Nachfrage nach dem Factoring der Regressforderung deutlich größer ist, als das Financing, fehlt und das Geld um dies zu finanzieren. Wenn hingegen umgekehrt die Nachfrage nach dem Financing zu hoch wird, möchten wir diese Gelder nicht annehmen, da wir diese nicht für das Factoring verwenden können. Wir erlauben uns einen temporären Puffer und haben auch ein paar finanzielle Rücklagen. Aber alles Kapital, welches wir überflüssigerweise einsammeln, schmälert am Ende nur unnötig die Rendite der Financer.

Wie wird am Ende der Gewinn verteilt

Soweit und auch wirklich nur dann, wenn Iudica das Verfahren gewinnt und savedroid die Gelder herausgibt und die Kosten erstattet, kann ein Gewinn verteilt werden.

Davon gehen als erstes die angefallenen Kosten ab. Das sind z.B. das Honorar des externen Rechtsanwalts. Dieses ist nicht vollständig erstattungsfähig. Es wird aber keine versteckte Abschöpfung über „Beratungshonorare“ oder „Gesellschaftergeschäftsführergehälter“ o.ä. geben.

Von dem Netto-Gewinn bekommen die Financer dann ihr Kapital wieder. Anschließend bekommen die Gesellschafter ihr Kapital wieder bzw. wird ihr Kapitalkonto wieder aufgefüllt.

Der Restbetrag wird dann zu gleichen Teilen auf Gesellschafter und Financer verteilt.

Wir stellen den Verteilungsschlüssel offen und möchten (soweit das rechtlich möglich ist) auch transparent sein. Jeder oder jede Gruppe mit einem Gesamtinvest von > 1.000 EUR kann auf eigene Kosten einen Wirtschaftsprüfer zum Nachprüfen beauftragen. Dieses Angebot ist auf 2 Monate nach Bekanntgabe des Gewinnverteilungsschlüssels begrenzt. Danach sollte das Projekt beendet sein.

Ein Frage offen geblieben?

Gerne erklären wir unser Projekt. Stelle deine Frage bitte hier.