Iudica in der Presse

Letzten Presseberichte

iudica_odr-info

Ein Artikel von Reinhold Simon auf seinem Blog über Online Dispute Resolution.

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@Iudica_me | Iudica in Twitter


Ältere Presseberichte

iudica_ruhrpott

Bericht über Iudica in dem Existenzgründerblog Ruhrpottstartups.

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Team

Unser Team

Oft nennt man sie nur „CEO“, „CFO“ oder „Geschäftsleitung“. In Wirklichkeit sind sie viel menschlicher als ihre Funktion. Sie lieben neue und unkonventionelle Lösung und die damit verbundene Herausforderung. Sie haben sehr viel Online- und Offline-Erfahrung: Das sind die Macher hinter Iudica!

Axel Hellingerceo_hellinger

Finanzdirektor
Axel ist einer der Macher hinter Iudica. Er hat in Bonn Rechtwissenschaft studiert und dann noch das Steuerberaterexamen nachgelegt.

Als Kind wollte er allerdings Erfinder werden.

Daher verwundert es nicht, dass er statt einer klassischen Juristenkarriere lieber die Arbeit mit Startups bevorzugt oder selbst Projekte, wie Iudica, verwirklicht.

Hier bei Iudica ist er der Mann für alles, was mit Finanzen und Recht zu tun hat.

Nika O. Matveev

Technische Leiterin

Nika jongliert die Bits and Bytes in dem Webportal von Iudica. Sie ist Dipl.-Informatikerin und leitet die technische Entwicklung des Projekts. Seit 2008 arbeitet sie als Programmiererin. Hierbei hat sie komplexe Content-Management-Systeme entwickelt. Sie besitzt überdurchschnittliche Kenntnisse in Javascript und node.js. Die Programmiersprache und das Framework, welches sich für die Umsetzung von Iudica als besonders geeignet herausstellt.

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Hallo, wir sind Iudica

Hallo, wir sind Iudica – die Online- Schlichtungstelle für den E-commerce

Wir von Iudica sehen uns weniger als Juristen, wir wollen Ingenieur des Rechts sein. Was für den Programmierer sein C, PHP oder JAVA ist, sind für uns die §§.

Wir sind Ingenieure des Rechts.

Wir konzipieren aus dem mittlerweile mehr als 130 Jahre alten „Framework“, welches sich Zivilprozessordnung nennt, zeitgemäße Lösungen, damit Sie in Ihren Rechtsangelegenheiten nicht länger auf die Errungenschaften des Internetzeitalter warten müssen.

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Mehr über Iudica…

Der Name „Iudica.me“ ist dem Lateinischen entlehnt. Er bedeutet übersetzt „Richte mich!“ oder „Urteile über meinen Fall!“ (iudicare = richten, urteilen). „Iudica me!“ ist somit eine prägnante Zusammenfassung für das Hauptanliegen unserer Benutzer.

Wir haben diesen lateinischen Begriff aus einem bestimmten Grund gewählt. Wir möchten nicht nur an die Tradition unseres Zivilrechtes anknüpfen, sondern unterstreichen schon bei der Namensgebung unsere Neutralität.

Schon die Namenswahl soll deutlich machen, dass wir keine Partei, Ethnie oder Sprachgruppe nahe stehen oder gar unzulässig bevorzugen.

Iudica selbst sieht sich als kleine Schwester von „Justizia„, der Personifizierung der Gerechtigkeit. Denn wir wissen, dass wir damit das staatliche Rechtssystem nicht ersetzen können und wollen dies auch nicht. Aber mit Iudica möchten wir durch ihre virtualisierte und kostengünstige Ergänzung des bestehenden Rechtssystems möglichst vielen Menschen den effektiven Zugang zur Gerechtigkeit ermöglichen, soweit er bisher nur schwer erreichbar oder gar verschlossen war.

Wie es losging

Begonnen hat die Geschichte von Iudica 2006 auf dem Business Campus der FH RheinSieg. Die Fachhochschule stellt Startups und Projekten kostengünstig Büroräume und Infrastruktur zur Verfügung.

fh sankt augustin

(Stefan Knauf, gemeinfrei)

Den Anstoß zu Iudica war der Unmut eines der Gründer. Für Ihn war es einfach ein Unding, dass man im Internetalter um so Sachen wie Papierausdrucken nicht herumkam. Das schwerfälliges und langwierige Prozesswesen der staatlichen Gerichte konnte mit der Geschwindigkeit des E-commerce nicht wirklich mithalten. Es war umständlich und kostenintensiv. Da dieser Gründer selbst die Verfahren vor einem staatlichen Gericht nicht ändern konnte, kam ihm das erste Mal die Idee, ein alternatives „Gericht“ zu entwickeln.

Nun ist der Zugang zu einem staatlichen Gericht ein sehr wichtiges Gut. Er ist über das Rechtsstaatsprinzip verfassungsrechtlich geschützt. Denn, wenn jemand der Zugang zu einem fairen Gericht verwehrt wird, wird dieser faktisch rechtslos gestellt. Daher sieht die Zivilprozessordnung sehr hohe Hürden vor, insbesondere um Verbraucher zu schützen. Diese Hürden stellten eine ziemliche Herausforderung dar. So verlangt die ZPO die Schriftformerfordernis der Schiedsabrede. Mit anderen Worten: Wenn man wirksam vereinbaren will, dass nicht ein staatliches, sondern ein privates Gericht zukünftig über einen Rechtstreit entscheiden soll, so muss man dies vorab auf einem schriftlichen Vertrag erklären. Gerade diese Schriftlichkeit passt leider nicht zu dem elektronischen Markt. Das meiste wird online abgewickelt. Mit der Einbindung einer Schiedsabrede hätte man wieder einen Medienbruch produziert.

Daher bedurfte es langer Entwicklungsarbeit, eine Schiedsabrede online zu implementieren. Hierbei war sicherzustellen, dass der Nutzer adequat über eine Schiedsabrede aufgeklärt und über die Konsequenzen seines Tuns gewarnt wird. Ebenfalls musste auch eine Möglichkeit gegeben werden, die Abrede rechtskonform aber dennoch komfortabel einzubinden, um so auf den „Papierkram“ zu verzichten.

Ab 2009 begannen wir, das Konzept technisch umzusetzen. Bei der Umsetzung erwarteten uns wieder andere Herausforderungen. Uns war die Verwendung von open source immer sehr wichtig. Darüber hinaus war es schwierig, die verschiedenen Anforderungen des Projekts an die Software-Plattform unter einen Hut zu bringen. Als sich hier erste Erfolge abzeichneten, begannen wir Mitte 2014 mit dem Konzept „Schlichtungsstelle“.

Das Konzept „Schlichtungsstelle“ ist eine einfachgehaltene Primärlösung, in sogenanntes MVP (Minimum Viable Product). Wir möchten vorab das Geschäftsmodell von Iudica testen und das Nutzerfeedback zur Weiterentwicklung nutzen.

Nach 9-monatiger Entwicklungszeit konnte dieser Prototyp erstmals für den Beta-Betrieb freigegeben werden.