iudica-careStatus quo im Zivilverfahren: Dispositionsmaxime

Vor einem staatlichen Gericht und auch vielen privaten Stellen gilt die sogenannte Dispositionsmaxime.

Alles, was weder Sie oder Ihr Prozessgegner nicht in das Verfahren einführen, darf und wird vor Gericht nicht berücksichtigt. Was grundsätzlich als ein Recht verstanden wurde (die Parteien dürfen selbst bestimmen, was Gegenstand des Verfahrens ist), gereicht dem Laien schnell zum Nachteil. Denn wenn er für Ihn vermeintlich unwichtige Tatsachen oder Anträge vergisst, werden diese zu seinen Ungunsten nicht berücksichtigt.

Innovation von Iudica: modifizierter Amtsermittlungsgrundsatz

Iudica richtet sich ausdrücklich an Nichtjuristen und Laien. Daher haben wir für unsere Verfahen den „modifizierten Amtsermittlungsgrundsatz“ entwickelt. Zum Schutze der rechtlich Unerfahreneren wird Iudica bestimmte, wichtige Parameter selbst abfragen. Sind darüber hinaus bestimmte Indizien gegeben, kann Iudica dies konkret ansprechen und aufgeben, den Sachverhalt in diese Richtung zu ermitteln.

Herausforderung: Unparteilichkeit

Der Amtsermittlungsgrundsatz birgt immer das Risiko, dass der jeweilige Richter bei seiner Ermittlung eine Partei bevorzugt. Damit die Unparteilichkeit bei den Entscheidungen von Iudica nicht unbewußt verletzt wird, gibt es eine Richtlinie. Anhand dieser Richtlinie erfolgt eine Bewertung, ab wann der Schlichter/Schiedsrichter aktiv Sachverhalte aufklären/überprüfen muss. Die Richtlinie wird regelmäßig aktualisiert.